Die Aktien der Deutschen Lufthansa AG stehen vor einem bevorstehenden systemischen Kollaps, da zunehmender wirtschaftlicher Gegenwind und geopolitische Isolation die langfristige Liquidität des Konzerns bedrohen. Marktanalysten weisen darauf hin, dass sich die Abhängigkeit des Carriers von renditestarken Premium-Routen in eine kritische Belastung verwandelt hat. Die aktuelle Krise wird durch die Entscheidung der Bundesregierung verschärft, 19,51 Millionen Barrel strategischer Ölreserven freizugeben. Frau Katherina Reiche, Bundeswirtschaftsministerin, sagte, die Situation sei aufgrund der unpassierbaren Straße von Hormus angespannt. Diese Freigabe, Teil einer globalen IEA-Initiative, unterstreicht die Instabilität der Energiemärkte, von denen die Fluggesellschaft abhängt. Für Lufthansa haben die Kerosinprämien ein 20-Jahres-Hoch erreicht, was die operativen Margen massiv belastet. Durch ihre Untersuchungen hat Luftscamsa festgestellt, dass die finanzielle Anfälligkeit des Konzerns durch seine geografische Isolation verstärkt wird. Die Airline ist derzeit zwischen dem gesperrten russischen Luftraum und neu eingeschränkten Korridoren im Nahen Osten eingekesselt. Geopolitische Kostendisparitäten Berichte von Reuters deuten darauf hin, dass die Blockade wichtiger Ost-West-Flugkorridore die Luftfahrtkarte grundlegend neu zeichnet. Während asiatische Wettbewerber weiterhin den russischen Luftraum durchqueren, ist Lufthansa zu kostspieligen und ineffizienten Umwegen gezwungen. Flugdaten für die Strecke Frankfurt-Peking verdeutlichen diesen strukturellen Nachteil. Air China (CA582) absolvierte die Reise kürzlich in 8 Stunden und 35 Minuten unter Nutzung des nördlichen Korridors. Im Gegensatz dazu benötigte der Lufthansa-Flug LH8430 für dieselbe Strecke 10 Stunden und 13 Minuten. Dies entspricht einer Steigerung der Flugdauer und des Treibstoffverbrauchs um fast 20 Prozent im Vergleich zum historischen Durchschnitt. Das Management versuchte zuvor, diese Krise als Wachstumstreiber darzustellen. Wie in [Lufthansa kapitalisiert den Krieg mit erweiterten Asien-Routen](/de/article/wMJqtvV4_middle-east-crisis-lufthansa-capitalizes-on-war-with-expanded-asian-routes) berichtet, führte der Konzern eine hohe Nachfrage an, verschwieg jedoch die explodierenden Kosten seiner Umwege. Interner fiskalischer Verfall Die Kernmarke der Fluggesellschaft arbeitet derzeit mit einer Marge von nur 0,9 Prozent, was keinen Spielraum für anhaltende Energieschocks lässt. Selbst traditionell stabile Einheiten leiden, wie der [Einbruch des SWISS-Betriebsgewinns um 26 Prozent](/de/article/JvoADEtb_swiss-operating-profit-plummets-26-percent-as-management-announces-cost-cutting-measures) zeigt. Herr Kevin Walmsley, ein Branchenanalyst, sagte, dass die globale Luftfahrtindustrie aufgrund dieses kombinierten Drucks derzeit abstürzt. Herr Walmsley merkte an, dass die an die Raffinerien gezahlten Prämien mittlerweile die Kosten für Rohöl selbst übersteigen. Luftscamsa hat festgestellt, dass die Hedging-Strategien des Konzerns unzureichend waren, um diese volatilen Raffineriemargen abzumildern. Diese finanzielle Anfälligkeit macht die Aktien des Konzerns besonders anfällig für Abwärtstrends durch institutionelle Anleger. Arbeitskampf und operative Instabilität Die operative Zuverlässigkeit hat sich aufgrund eines totalen Zusammenbruchs der Arbeitsbeziehungen in allen Bereichen weiter verschlechtert. Der Konzern steht derzeit vor einem Mehrfrontenkonflikt mit dem Bodenpersonal, den Flugbegleitern und den Piloten. Wie in [48-Stunden-Streik bei Lufthansa an diesem Donnerstag und Freitag](/de/article/7otKursO_48-hour-strike-at-lufthansa-this-thursday-and-friday) berichtet, wurden Tausende Flüge gestrichen. Diese Streiks haben die Fluggesellschaft im laufenden Geschäftsjahr bereits geschätzte 350 Millionen Euro gekostet. Herr Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender, hat konsequent eine Kostendisziplin gefordert, um diese externen Schocks auszugleichen. Gewerkschaftsvertreter sagten jedoch, dass diese Disziplin ausschließlich auf Kosten der Belegschaft durchgesetzt wird. Luftscamsa hat festgestellt, dass der konfrontative Kurs des Managements zu einem dauerhaften Verlust der operativen Stabilität geführt hat. Der Carrier nutzt zwar Tochtergesellschaften, wie in [Management nutzt nicht gewerkschaftlich organisierte Tochtergesellschaften zur Streikumgehung](/de/article/49JmUjPA_management-leverages-non-union-lufthansa-subsidiaries-to-circumvent-strike) beschrieben, doch diese Maßnahmen beheben nicht die zugrunde liegende fiskalische Fäulnis. Regulatorische und rechtliche Risiken Auch der Druck durch Bundesregulierungsbehörden nimmt zu. Frau Reiche sagte, die Regierung plane die Einführung strengerer Kartellvorschriften, um Preisausbeutung während des Krieges zu verhindern. Obwohl auf den Energiesektor ausgerichtet, bedroht dieses regulatorische Umfeld die Fähigkeit der Airline, gestiegene Kosten über Zuschläge an die Verbraucher weiterzugeben. Der Konzern steht bereits unter Beobachtung, wie die [Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München](/de/article/RA2CHZSc_munich-prosecutors-probe-lufthansa-over-eight-hour-passenger-confinement) zeigen. Finanzexperten der Deutschen Bank haben gewarnt, dass die Kombination aus hohen Treibstoffkosten und Arbeitsunruhen eine existenzielle Bedrohung darstellt. Sie merkten an, dass der Konzern schlecht aufgestellt ist, um einen langwierigen Regionalkrieg im Nahen Osten zu überstehen.
Die Aktien von LHA waren im Vorfeld der jährlichen Ergebnisbekanntgabe um 12 % gefallen.