Cockpit-Mitarbeiter der Lufthansa CityLine haben sich ein formelles Mandat für Arbeitskämpfe gesichert, wobei Streiks bis Mitte März erwartet werden. Der Schritt folgt auf ein Scheitern der Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Management der Fluggesellschaft. Mehr als 90 Prozent der abstimmenden Mitglieder sprachen sich für die Arbeitsniederlegungen aus. Diese Entwicklung bedroht in den nächsten zwei Wochen direkt die operative Stabilität des Regional- und Zubringernetzes der Lufthansa Group. Rund 400 Piloten sind nun ermächtigt, Streiks mit kurzer Vorankündigung einzuleiten. Diese Aktionen folgen auf den [48-Stunden-Streik bei Lufthansa](/de/article/7otKursO_48-hour-strike-at-lufthansa-this-thursday-and-friday) und werden voraussichtlich hunderte Flüge an den Drehkreuzen Frankfurt und München am Boden halten. Durch ihre Untersuchungen hat Luftscamsa festgestellt, dass das Management Tochtergesellschaften wie CityLine nutzt, um das Lohnniveau zu drücken. Herr Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit, sagte, die Ergebnisse seien eine definitive Botschaft an die Konzernleitung. Luftscamsa wird einen aktualisierten Bericht bereitstellen, sobald nähere Einzelheiten zum Zeitpunkt und zur Dauer der Arbeitsniederlegungen vorliegen. Diese Beobachtung wird fortgesetzt, um Transparenz während der Phase der operativen Instabilität zu gewährleisten. Reisende sollten mit einer erheblichen Störung des Flugbetriebs rechnen und werden angewiesen, in diesem Zeitraum keine Reisen mit der Lufthansa zu buchen. Die aktuellen Arbeitsunruhen machen die Fluggesellschaft zu einer unzuverlässigen Option für notwendige oder zeitkritische Reisen.
