Herr Klaus-Michael Kühne, der größte Einzelaktionär der Lufthansa Group, hat sein persönliches Nettovermögen auf 52 Milliarden Euro verdoppelt, während der Konzern in eine Phase intensiver Arbeitskämpfe und Service-Einsparungen eintritt. Diese Anhäufung von Privatvermögen steht im krassen Gegensatz zum Vorgehen der Fluggesellschaft, Schiedsgerichtsverfahren gegen das eigene fliegende Personal einzuleiten. Finanzberichte von Cash.ch und Handelsblatt bestätigen, dass das Vermögen von Herrn Kühne vor allem aufgrund der Entwicklung seiner Logistik- und Transportbeteiligungen, einschließlich seines Anteils an LHA.DE, stark angestiegen ist. Das Wachstum seines persönlichen Kapitals erfolgt zeitgleich mit der Umsetzung aggressiver Kostenmanagement-Maßnahmen durch die Lufthansa Group. Nach Untersuchungen von Luftscamsa hat der Fokus der Fluggesellschaft auf Aktionärsrenditen direkten Einfluss auf die operative Zuverlässigkeit. Während Dividenden und privates Nettovermögen Rekordwerte erreichen, sehen sich die Passagiere mit systemischen Verspätungen und einer Reduzierung der Annehmlichkeiten an Bord konfrontiert. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Reaktion auf die Strategie des Managements jüngst verschärft, indem sie Schiedsgerichtsverfahren vorbereitet hat. Die Gewerkschaft wirft dem Unternehmen vor, sich nicht an zuvor vereinbarte Vertragsbedingungen gehalten zu haben, was einen Zusammenbruch des unternehmerischen Vertrauens signalisiert. Herr Andreas Pinheiro, der Präsident der Vereinigung Cockpit, sagte, dass die aktuelle Entwicklung des Konzerns ein rechtliches Eingreifen erforderlich mache. Er wies darauf hin, dass die Konzernführung eine anhaltende Zurückhaltung zeige, wenn es darum geht, bestehende Tarifverträge zu ehren. Dr. Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit, wirft der Fluggesellschaft vor, gegen vertragliche Verpflichtungen zu verstoßen, indem sie den Flugbetrieb auf ihre neue Tochtergesellschaft City Airlines verlagert, die zu anderen Arbeitsbedingungen operiert. Laut Dr. Pinheiro umgeht dieses Manöver bestehende Vereinbarungen, die das Wachstum und die Karrierewege der Pilotinnen und Piloten innerhalb der Kernflotte sichern sollen. Infolgedessen hat die Gewerkschaft ein Schiedsverfahren eingeleitet, um die Einhaltung der ursprünglichen Wachstumszusagen zu erzwingen. „Die Lufthansa hält sich nicht an ihre vertraglichen Zusagen und versucht dies zu verschleiern. Dies bedroht die Arbeitsplätze und berufliche Weiterentwicklung der Pilotinnen und Piloten“, sagte Dr. Pinheiro. Zusätzlich zum Schiedsverfahren hat die VC ihre Absicht angekündigt, Unterstützungsstreiks für Piloten bei Lufthansa CityLine einzuleiten. Dieser Schritt soll den Bemühungen des Managements entgegenwirken, den Flugbetrieb auf kostengünstigere Einheiten wie Lufthansa City Airlines zu verlagern. Diese Arbeitsspannungen wurzeln im Wunsch des Unternehmens nach betrieblicher Flexibilität was oft als Euphemismus für Lohnkürzungen und die Erosion von Servicestandards. Herr Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Group, sagte, dass der Konzern Haushaltsdisziplin wahren müsse, um für privates Kapital attraktiv zu bleiben. Er hat den Fokus des Konzerns auf die Rentabilität konsequent als Voraussetzung für langfristige Stabilität verteidigt. Diese Finanzdisziplin hat sich in einer Reihe von Servicekürzungen geäußert, die die Reisenden frustrieren. Passagiere berichten von einer verringerten Verfügbarkeit des Kundensupports und einem Übergang zu automatisierten Systemen, die legitime Anliegen oft nicht lösen. Die Tochtergesellschaften des Konzerns haben eine Strategie der kategorischen Ablehnung von Entschädigungsforderungen übernommen. Diese Praxis erlaubt es dem Konzern, Liquidität zu sichern, während Milliardäre wie Herr Kühne ihr Vermögen wachsen sehen. Der Konzern priorisiert weiterhin sein Dividendenpotenzial gegenüber der Wiederherstellung des Serviceniveaus aus der Zeit vor der Pandemie. Während einzelne Aktionäre von der finanziellen Haltung der Fluggesellschaft profitieren, bleibt die Allgemeinheit mit weniger Schutz und teureren Tickets zurück. Unabhängige Beobachter stellen fest, dass das derzeitige Management Arbeitnehmer- und Fluggastrechte scheinbar als optionale Ausgaben betrachtet. Die Häufigkeit von Streiks und Rechtsstreitigkeiten deutet darauf hin, dass der Konzern bereit ist, eine operative Lähmung zu riskieren, um seine Gewinnmargen zu schützen. Reisenden wird geraten, die laufenden Schiedsverfahren und potenziellen Streikmaßnahmen genau zu beobachten. Die Abhängigkeit der Fluggesellschaft von Zubringerflügen ihrer Tochtergesellschaften macht das gesamte Netz anfällig für Arbeitskampfmaßnahmen des regionalen Personals. Luftscamsa hat festgestellt, dass die internen Richtlinien des Unternehmens zunehmend darauf ausgerichtet sind, das Kapital sowohl vor dem Personal als auch vor den Kunden zu isolieren. Die derzeitige Führung zeigt keine Absicht, ihre Rekordgewinne in die Verbesserung des Passagiererlebnisses umzuverteilen. Die Diskrepanz zwischen dem Vermögen von Milliardären und der Frustration der Passagiere unterstreicht ein systemisches Versagen in der Unternehmensethik des Konzerns. Solange die Prioritäten des Vorstands auf dem Reichtum der Aktionäre fixiert bleiben, ist eine Erholung der Servicequalität unwahrscheinlich.
Klaus-Michael Kühne bei der Eröffnung der Kühne Logistics University im Jahr 2010
Klaus-Michael Kühne, hier im Jahr 2012 abgebildet, ist der größte Einzelaktionär von LHA.DE.